Meditation

Wenn man Meditation in ein paar wenigen Worten erklären möchte, könnte man sagen, dass es sich um eine tiefe Entspannung ins eigene Selbst handelt. Eine vollkommene Entspannung ins eigene Selbst.

 

Meditation ist die tiefste Form von Schlaf. Meditation ist die vollkommene Entspannung und noch etwas mehr, denn man ist vollkommen entspannt und gleichzeitig wach, bei Bewusstsein. Meditation ist vollkommener Schlaf plus Bewusstheit.

 

Du bist vollkommen wach und die Dinge geschehen. Du leistest keinen Widerstand, du kämpfst nicht, du machst einfach gar nichts. Der Macher ist nicht vorhanden. Der Macher ist eingeschlafen. Nur ein Beobachter ist noch vorhanden. Wachheit ohne Tun!

 

Wir sind ständig angespannt, wir halten fest, wir klammern. Wir sind eigentlich niemals entspannt, niemals in einem Zustand des Loslassens.

Ständig machen wir etwas und dieses Machen ist das Problem. Wir sind selten bis nie in einem Zustand des Nicht-Tuns, in dem die Dinge einfach geschehen dürfen und in dem man einfach nur da ist.

 

Sobald du weisst, wie du dich entspannen kannst, wird dich nichts mehr stören können. Die Welt wird sich dafür nicht verändern müssen, die Dinge um dich herum müssen nicht anders sein.

 

Medizin heilt den Körper, Meditation heilt die Seele. Medizin heilt den materiellen Teil des Menschen, Meditation den spirituellen Teil. 

Achtsamkeit

In „Achtsamkeit für den Alltag“ wirst du zum Wissenschaftler in deinem eigenen Leben. Es braucht keine Dogmen und Überzeugungen und auch kein Akt des Glaubens. Nur die einfache bekannte wissenschaftliche Vorgehensweise: Hypothese erstellen und selber testen! Wenn es nicht funktioniert, dann kein Problem. Und wenn, dann bist du einen Schritt weiter. Kein Risiko.

 

Mehr als zweitausend Jahre waren viele Menschen im Osten genauso interessiert unterwegs und wollten herausfinden wie wir ticken. Sie waren die Wissenschaftler ihres Lebens. Sie verfügten noch nicht über die modernen Hilfsmittel und Gerätschaften von heute. Sie konnten sich nur auf ihre eigenen Beobachtungen von Körper und Geist verlassen. Aus diesen Beobachtungen entwickelte sich die „Wissenschaft des Innern“. So wie die moderne Wissenschaft das äussere der Welt experimentell beobachtet, beruht die Wissenschaft der inneren Welt auf Beobachtung und Erfahrung.

Nun nehmen wir an, dass das Objekt der Beobachtung du selber bist.

 

Warum solltest Du dich selber beobachten wollen? Nun, das Bewusstsein ist eine sehr, sehr spannende Sache und eine Beobachtung durchaus wert. Es wäre ja möglich, dass du dabei feststellst, dass du dich tagsüber fast immer mit irgendwelchen Gedanken beschäftigst, abschweifst, Tagträumen nachhängst und nicht wirklich in deinem Leben anwesend bist. Und es ist bewiesen, dass man sich viel besser fühlt, wenn wir im Hier und Jetzt sind und uns nicht in irgendwelchen Fantasien, seien sie noch so verlockend, verlieren.