Spirituelle Partnerschaft

Welche Voraussetzungen benötigt eine spirituelle Partnerschaft?

 

Ehrliches Engagement beider Partner, das bedeutet, dass jeder aus tiefstem Herzen „ja“ sagt und sein Bestes tut - für sich, den anderen und die Beziehung.


Die Verschlossenheit des eigenen Herzens und die mögliche Angst vor Nähe eingestehen und die Geschichte bewusst machen, die dazu gehört. Das entsprechende Gefühl fühlen, und den tiefen ehrlichen Wunsch, sich der Liebe (wieder!) zu öffnen. Das bedeutet, sich dem anderen auch wirklich zu zeigen, mit all den sogenannten Fehlern und tausend Verletzungen.


Warten Sie nicht auf den Seelenpartner.
Jeder Partner ist eine Lernchance: wer bin ich, was will ich und was will ich nicht. Laufen Sie nicht sofort davon, wenn die Dinge schwierig werden, aber bleiben Sie sensibel, ob hier wirklich ein Lernprozess abläuft, der durchgestanden werden sollte oder ob es sich um einen Schrecken ohne Ende handelt. Nicht jede Beziehung ist dauerhaft und der Lernschritt kann auch bedeuten, zu einer destruktiven Erfahrung „nein“ zu sagen. Spirituelle Partnerschaft bedeutet nicht, in krankmachenden Situationen zu verharren. Aber einen Menschen abzulehnen, weil er nicht 100% der Idealvorstellung entspricht, heißt vielleicht, eine wichtige Erfahrung auszuklammern.


Ein klares „Nein“ zu Zerstörung in jeder Form. Erteilen Sie Menschen mit zerstörerischen Mechanismen eine klare Absage. Allerdings auch dem entsprechenden Teil in sich selbst!
Durchschauen Sie Projektionen als eigenen „Schatten“. Wir neigen dazu, verdrängtes Material auf den Partner zu projizieren und ihn dann genau dafür zu beschuldigen. Was immer uns an ihm aufregt oder stört hat als Thema eine Entsprechung in unserem Inneren und gehört auch dort bearbeitet. Das bedeutet natürlich nicht, seelischen oder körperlichen Missbrauch zu dulden. Aber fragen Sie in diesem Falle: Wo missbrauche ich mich selbst?


Eine gute Kommunikation ist die Basis jeder Beziehung. Hören Sie einfühlsam zu, gehen Sie auf den anderen ein und achten Sie darauf, dass der andere das Gleiche mit Ihnen tut.
Lernen Sie, sich selbst zu lieben und glücklich zu machen. 


Lassen Sie los, was einengt, quält, klein hält oder langweilt. Finden Sie heraus, wozu Ihr Herz wirklich ja sagt und machen Sie es zum wichtigsten Lebensziel, glücklich zu sein. Liebe kann ein riesiger Berg sein, ein tosender Sturm, eine kühle Brise, ein entspannendes Bad. Aber in ihrer Nähe ist immer Feuer. Und dieses Feuer ist das größte Geschenk. In einer spirituellen Partnerschaft verbrennt es nicht unser Herz, sondern Ballast, der nicht mehr zu uns gehört. Und geben Sie nicht auf. Irgendwann haben Sie Ihre Lektionen so intensiv begriffen, dass die Zeit reif ist, ihm oder ihr zu begegnen. 

(Verfasst von Mag. Sabine Standenat)